Nachbericht zum Auslauf und Blick nach vorne
Am Sonntagmittag, 19. April, war es so weit: Das erste Privatschiff, das ab Mai zwischen Malta und Libyen in Seenot geratenen Flüchtlingen helfen will, hat abgelegt.
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Am Sonntagmittag, 19. April, war es so weit: Das erste Privatschiff, das ab Mai zwischen Malta und Libyen in Seenot geratenen Flüchtlingen helfen will, hat abgelegt.
Nach der Rettung von 6 Personen in internationalen Gewässern, blockieren italienische Behörden das zivile Rettungsschiff Sea-Watch 5 für 45 Tage auf Grundlage des sogenannten Piantedosi-Gesetzes. Zusätzlich wird der Organisation eine Strafe in Höhe von 7.500 € auferlegt. Die Crew war nach der Rettung von Bewaffneten auf einem zweiten Boot bedroht worden. Auf der viertägigen Überfahrt…
DetailsBerlin, 7. Juli 2026 – Die Sea-Watch 5 ist am 03. Juli erstmals seit dem Beschuss im Mai wieder zu einer Rettungsmission ins zentrale Mittelmeer ausgelaufen. Zeitgleich reichte Sea-Watch beim Verwaltungsgericht Berlin einen Eilantrag ein, mit dem die Bundesregierung verpflichtet werden soll, wirksame Maßnahmen zum Schutz der Sea-Watch 5 und ihrer Besatzung zu ergreifen. Der…
DetailsDie Sea-Watch 5 rettet am 11. August 2 Boote aus Seenot mit insgesamt 73 Menschen. Nach der Rettung von 67 Personen am Morgen des 11. August, platzte das Fruchtwasser einer schwangeren Frau auf dem zivilen Rettungsschiff Sea-Watch 5. Obwohl die Frau seltene Komplikationen erlebte, die für das Überleben des ungeborenen Babys eine dringende medizinische Versorgung an…
DetailsNach mehreren Wochen gemeinsamer Rettungseinsätze trennen sich die Crew von Sea-Watch, Sea-Eye und Mediterranea Saving Humans nun wieder. Zwei Mal konnten wir in die Such- und Rettungszone aufbrechen und in mehreren Rettungen insgesamt 163 Menschen von seeuntauglichen Booten retten. Hohe Wellen, tiefe Nacht: in der Dunkelheit der frühen Morgenstunden am 8. März konnten wir unter…
DetailsAm 30. Juli brachte die Asso Ventotto, ein italienisches Handelsschiff, 108 Menschen nach Libyen, nachdem sie zuvor in internationalen Gewässern gerettet wurden. Dadurch wurde nicht nur internationales Recht gebrochen, sondern vor allem die Leben der Geretteten in Gefahr gebracht, denn Libyen ist kein sicherer Ort. Bereits 2012 war Italien in einem ähnlichen Fall verurteilt worden,…
DetailsAm 15. März 2026 rettete die Sea-Watch 5 Crew 93 Menschen in Seenot in internationalem Gewässer, darunter schwangere Frauen, Kinder und unbegleitete Minderjährige. Neun gerettete Personen mussten noch in derselben Nacht durch die italienische Küstenwache evakuiert werden, darunter ein zweijähriges Kind in lebensbedrohlichem Zustand. Aktuell ist die Sea-Watch 5 auf dem Weg in den zugewiesenen…
DetailsBerlin/Rom – Sea-Watch stellt zusammen mit Crewmitgliedern der Sea-Watch 5 in Deutschland und Italien Strafanzeigen gegen die sogenannte libysche Küstenwache. Während eines Rettungseinsatzes in internationalen Gewässern am 26. September 2025 wurde die Besatzung der Sea-Watch 5 und 66 gerettete Personen von einem libyschen Patrouillenboot bedrängt, bedroht und beschossen. Die Sea-Watch 5 fährt unter deutscher Flagge.…
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